Von Minimalismus und Komfort

Ich habe schon vor längerer Zeit den Weg hin zu einem minimalistischeren, nachhaltigeren Leben begonnen was sich mit dem Kauf meines Model S, und seit dem Übernachten darin erst recht, noch beschleunigt und verstärkt hat.

Wer mich etwas besser kennt weiß, dass ich kein großer Freund von Kompromissen bin und aller Nachhaltigkeit und allem Umweltschutz zum Trotz nicht auf (sinnvolle) Bequemlichkeit verzichten möchte. Statt ökologisch vielleicht besserem Recycling Klopapier nutz(t)e ich 5 lagiges Klopapier mit Baumwollfasern, ich schalte nicht die Klimaanlage aus, ich wasche mir nicht mit Seife die Haare nur um ein Teil weniger dabei zu haben, usw..

Liest sich erstmal wie ein Widerspruch, nicht? Nicht wirklich. Ganz im Gegenteil. Die minimalistischere und umweltfreundlichere Lösung ist meist die Günstigere und Bequemere. Man muss nur drei Schritte weiter denken, sich mehrere Alternativen ansehen und darf nicht gleich bei der Erstbesten aufhören. Ich werde bestimmt noch auf einige Beispiele die dies untermauern in diesem Blog eingehen, aber das Beeindruckendste ist das Auto selbst.

Ich fahre im Schnitt 70-80.000km pro Jahr. Das machte für meinen VW Amarok pro Jahr etwa 19,2t CO2 durch die Verbrennung von 8,5l Diesel pro 100km + 4t CO2 durch die Herstellung des verfahrenen Diesels. Mein Model S ist wesentlich praktischer, günstiger und spaßiger (zumindest was die Beschleunigung angeht, Offroad ist damit nicht mehr) und produziert 0t CO2 durch das Fahren da ich im Supercharger Netzwerk, öffentlich und daheim ausschließlich Ökostrom aus CO2 neutralen Quellen lade + 225 kg CO2 durch die Erzeugung der elektrischen Energie (Aufwand der Anlagen wie PV, Wind und Wasser auf die während der Betriebszeit erzeugte Energiemenge).

Das ist eine Einsparung von fast 23t CO2 … jedes Jahr … ohne Komfortverlust … ohne Spaßverlust.

Zum eigentlichen Thema …

Ich reise mittlerweile schon sehr minimal. Alles was ich unterwegs brauche, egal ob 1 Tag oder 8 Wochen, passt mittlerweile in einen 12l Rucksack.

Ja, 12 LITER.

Abgesehen von meinen Geschäfts- und Privatreisen ist es auch wenn es im Flieger in den Urlaub geht jedes Mal ein befriedigendes, bestätigendes Gefühl ausschließlich mit Handgepäck reisen und sofort weiter zu können.

Das ist im Detail:

  • 1x Crocs Flipflops (entweder habe ich die an, oder sie sind im Auto/Rucksack)
  • 1x leguano Sneakers Barfußschuhe (entweder habe ich die an, oder sie sind im Rucksack)
  • 1x Scrubba (Wasserdichter Schrubbsack mit Noppen um Wäsche zu waschen)
  • 1x Edelstahl Isoflasche
  • 1x Packing Cube mit Klamotten
  • 1x Matador Nanodry Handtuch (in dem grauen Silikoncase, etwas gewöhnungsbedürftiges Gefühl auf der Haut, aber wahnsinnig saugfähig und schnelltrocknend)
  • 2x Thunderbolt 3 Kabel (die Omnicharge Powerbank kann Passthrough Charging)
  • 1x USB-C MiniA Kabel (für mein UltimateHackingKeyboard)
  • 1x USB-C MicroA Kabel (für diverse Kleingeräte wie zB. mein LTE Hotspot)
  • 1x USB-C Lightning Kabel (iPhone)
  • 1x Thunderbolt 3 Dock (HDMI, USB-A, TB3)
  • 1x Thunderbolt 3 Dock (VGA, USB-A, TB3)
  • 1x SD-Card Reader Lightning Adapter
  • 1x HDMI Lightning Adapter
  • 1x USB-A USB-C Adapter
  • 1x Reisepass
  • 1x Smartphoneständer
  • 1x USB-C Netzteil
  • 1x Apple AirPods
  • 1x Samsung S9 auf dem passenden Fitbag (ja, ich als Apple Jünger habe auch ein Android Gerät. Man will ja qualifiziert drüber lästern können ;))
  • 1x LTE Hotspot
  • 1x LED Taschenlampe
  • 1x Matador Ohrstöpsel (rechts daneben in dem kleinen Silikon Case)
  • 1x Logitech Bluetooth Presenter
  • 1x Omnicharge 20 USB-C Powerbank
  • 1x 256 GiB USB Stick
  • 1x SD-Card Reader mit USB-A und USB-C
  • 1x Fitbag für mein Haupthandy (iPhone XS Max)
  • 1x MacBook Air 2018
  • 1x Reiseadapter
  • 1x SmartTAN Generator
  • 1x Beauty Case (Inhalt und Details zum Thema Hygiene im nächsten Post)

Macht gesamt 33 Gegenstände.

Gepackt sieht das dann so aus

Und damit kann man reisen?

Ja, wunderbar sogar. In dem kleinen Packing Cube passen 2 Outfits, was mit dem was ich am Körper trage vollkommen ausreicht. Am Abend wird das T-Shirt (schnelltrocknente Faser) mit dem Scrubba Bag kurz gewaschen und draußen über Nacht (oder im Auto mit aktiver Klimaanlage gehts sogar schneller) getrocknet. Mit der Hose das gleiche Spiel nur nicht täglich, sondern alle 3-4 Tage. Damit habe ich selbst im tiefsten Tropenwald spätestens am übernächsten Morgen frische Kleidung.

Bei der Aufstellung meines Gepäcks für das Foto fiel mir dann auf, dass wenn ich ein normaler Mensch wäre der im Urlaub keine Arbeit mitnimmt sogar nur mit 4 Sachen zurecht kommen würde, da gut 3/4 der Fläche auf dem Tisch die Technik einnimmt. Aber ich bin ja nicht normal 😉

Und wie gehts weiter?

Fragen und Anregungen weiterhin jederzeit gerne per E-Mail (auf der Startseite auf meinen Namen klicken) und im nächsten Post wird es um das Thema Hygiene im Hotel Tesla gehen.

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